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NEWSLETTER AUGUST 2006 |
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Liebe Bolivienfreunde, in der August-Ausgabe unseres Newsletters stellen wir Ihnen das Wirken von Che Guevara in Bolivien vor. In Bolivien hat die Popularität des Revolutionsführers mit dem Wahlsieg der MAS nochmals zugenommen. Für die Regierungspartei gilt Che als Vorbild und Kämpfer für die Rechte der Armen. In unserem Regionalteil geht es diesmal gemeinsam mit unseren Andenländern Ecuador und Peru um ein ganz besonderes Thema: die „Terra Preta“, eine fruchtbare geheimnisvolle Schwarzerde im Amazonasregenwald. Lesen Sie zudem jeden Monat über Gerichte, Getränke und wichtige Anbauprodukte aus der Region. In dieser Ausgabe erfahren Sie mehr über die traditionellen Eßgewohnheiten den Bolivianer. Auch möchten wir Ihnen "Crillon Tours" den Marktführer im Incoming-Geschäft Boliviens vorstellen. Die Erfahrung und die Marktstellung lassen den Veranstalter nicht ruhen und Crillon Tours tut sich durch Innovation und nachhaltigen Tourismus hervor. Lesen Sie außerdem aktuelle Berichte & News rund um Bolivien und den Tourismus in Südamerika. Viel Spaß beim Lesen, Ihr Klaus Buntenkötter
Che in Bolivien - Die Che Guevara Route
Che wurde 1928 als „Ernesto Che Guevara de la Serna” in Rosario, Argentinien geboren. Im Jahr 1953 verließ er die Universität in Buenos Aires als Mediziner. In den 50er Jahren reiste er mit dem Motorrad um den südamerikanischen Kontinent. Ende der 50er Jahre war er Industrieminister von Fidel Castro in Kuba. Die Geschichte von Che in der kubanischen Revolution ist weltweit ein Klassiker. Jedoch nur wenige kennen die Geschichte Ches in Bolivien. Im Jahr 1965 kam er enttäuscht aus dem Kongo zurück. Der Versuch eine Revolution in Afrika zu beginnen, scheiterte, da die Rebellen, seinen Angaben nach, nicht organisationsstark genug waren. Dann war zunächst Peru als nächster Einsatzort gedacht, doch gingen die kubanischen Comandantes Che Guevara und Juan Núñez sowie Tamara Bunke und andere bewaffnete kubanische Kämpfer 1966 schließlich nach Bolivien , um in dem Ärmsten der südamerikanischen Länder im Herzen Südamerikas seine sozialistische Revolution zu starten. Ihr Plan war es, zusammen mit den streikenden Ihr Ziel war es die einheimische Bevölkerung dafür zu gewinnen mit ihnen für eine Revolution zu kämpfen. Es gelang ihnen letztlich aber nicht, die verarmten Bauern im bolivianischen Hochland auf ihre Seite zu ziehen. Zudem wurde die Mentalität der bolivianischen Bevölkerung von Che und seiner Truppe unterschätzt. Zwar respektierte und unterstützte die vorwiegend indigene Landbevölkerung die Rebellen, blieb aber zurückhaltend und hielt sich aus bewaffneten Kämpfen raus. Lediglich zwei einheimische Bauern schlossen sich Che Guevaras Truppe an. Che berichtet in seinem Tagebuch darüber, wie die Menschen in dem kleinen Dorf „La Higuera“ sehr suspekt ihnen gegenüber waren und das ein „maldicion“, ein Fluch über die Stadt hängen würde. Die Situation spitzte sich zu und der Versuch, die Revolution nach Bolivien zu tragen, scheiterte nicht zuletzt an der fehlenden Unterstützung durch die Kommunistische Partei Boliviens . Das bolivianische Militär wurde stark vom US-amerikanischen Geheimdienst CIA unterstützt. Che wurde Anfang Oktober 1967 bei La Higuera verwundet und gefangen genommen. Nach seiner Festnahme wurde er im dörflichen Schulhaus in La Higuera inhaftiert und dort durch die CIA verhört.
Seit Oktober 2005 ist die touristische Route „La Ruta de Che Guevara“ eröffnet. Sie lädt ein die letzten Tage Ches im Hochland des bolivianischen Ostens nach zu erleben. Das Projekt wurde eingeleitet durch die internationale Hilfsorganisation „CARE“ und wird bis heute noch gefördert. Die Region bietet bislang nur wenig touristische Infrastruktur. Unterkunft – und Verpflegungsmöglichkeiten sowie alternative Touristenattraktionen sind noch im Aufbau. Jedoch ist die Route bereits für Bolivien spielte also einen wichtigen Teil in der Geschichte Che Guevaras. Heute sind die Einheimischen der Städte La Higuera und Vallegrande mehr als Verehrer des berühmten Revolutionärs. Heute gilt er als Vorbild für ganz Bolivien. Er steht als Symbol für die Regierungspartei Evo Morales, der MAS. Morales rühmte vergangenen Monat zur Gedenkfeier den revolutionären Che, der vor 39 Jahren in Bolivien getötet wurde. Che hatte sich Bolivien, das „Herz“, die Mitte Südamerikas ausgesucht um hier den Kampf zu beginnen. Den Kampf, den „Che“ begonnen habe, „beenden jetzt wir“, verkündete Morales.
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Crillon Tours gilt als touristischer Pionier in Bolivien. Der Incoming-Veranstalter kann auf eine 48 jährige Erfahrung im Incoming-Geschäft Boiviens zurück blicken. Crillon Tours steht im internationalen Tourismusmarkt für Zuverlässigkeit, Innovation und besten Service. Das Kerngeschäft des Veranstalters sind die Fahrten im Tragflächenboot über den Titicacasee, aber mit Crillon Tours können Sie ebenfalls eine Reise zu den entlegenen Attraktionen des Landes erleben.
Auch setzt sich das Unternehmen für die lokale Bevölkerung ein und ist ein Vorreiter im nachhaltigen Tourismus. Davon zeugt das langjährige Engagement von Crillon Tours in zahlreichen gemeinsamen Projekten mit der lokalen Bevölkerung. Hierdurch profitiert auch der Tourist. So macht es Crillon Tours möglich die Uru-Iruitos auf schwimmenden Inseln zu besuchen. Das touristische Projekt der schwimmenden Inseln in Bolivien ermöglicht der örtlichen Bevölkerung eine zusätzliche Einnahmequelle und hilft so Ihre jahrtausend alten Traditionen zu bewahren. Erst kürzlich hat Crillon Tours in Zusammenarbeit mit den Uru-Iruitos eine dritte schwimmende Insel errichtet, die besucht werden kann. Genau diese Innovationen und der gewohnte Service machen Crillon Tours zum Marktführer auf dem Titicacasee.
Doch auch ein ausgezeichneter Service an Land wird den Gästen geboten. Eine Flotte von Jeeps über Kleinbussen bis zu bequemen Grossraum-Bussen steht den Reisenden zur Verfügung. Selbst auferlege Sicherheits- und Servicestandrads überzeugen die skeptischen ausländischen Veranstalter und zeigen der Welt, dass in Bolivien Tourimus auf höchstem Niveau möglich ist.
Auch wenn Bolivien durch einige Krisen in den letzten Jahren sich noch nicht im internationalen Tourismusmarkt als die "ursprünglichste Destination Südamerikas" positionieren konnte, so tut sich Crillon Tours durch Verlässlichkeit, bestem Service und eine aktuelle und offene Informationspolitik hervor.
Weitere Informationen zu Crillon Tours, Tragflächenboote, Reise-Angebote und den Inseln der Uru-Iruitos
Webseite Crillon Tours
Für weitere Informationen und Reservierungen schicken Sie uns bitte eine E-Mail .
Als Francisco de Orellana im Jahre 1542 bei seiner waghalsigen Expedition auf der Suche nach „El Dorado“ den südamerikanischen
Kontinent entlang des Amazonas durchquerte (ecuadorline Top Thema im Juli-Newsletter), berichteten er und seine Männer von indianischen Hochkulturen mit blühenden und befestigten Städten inmitten des Regenwaldes. Die „goldene Stadt“ hatten sie zwar nicht gefunden, doch waren die Europäer von der dort angetroffenen Zivilisation - ähnlich jener der Inka - fasziniert. Sie schätzten die Zahl der Einwohner auf mehr als 10 Millionen (Quelle: Wikipedia) . Jesuiten-Missionare, die ein Jahrhundert später in das besagte Gebiet vordrangen, fanden aber lediglich primitive Jäger- und Nomadenvölker vor. Orellanas Berichte wurden als Lüge abgetan - es wurde als unmöglich angesehen, dass der nährstoffarme Regenwaldboden den Nahrungsbedarf großer Zivilisationen abzudecken vermochte und dass die dortigen Völker somit ihrer Nomadenexistenz entfliehen konnten. Der Mythos der großen Urwald-Zivilisation geriet in Vergessenheit.

Seit einigen Jahren allerdings bestätigen Wissenschaftler, dass Orellanas Behauptungen viel wahrer als bisher angenommen sein könnten – Grund dazu liefert die Entdeckung der geheimnisvollen „Terra Preta“: die Bezeichnung ist portugiesisch und bedeutet zu deutsch „schwarze Erde“ - eine Mischung aus Holzkohle, Dung, Kompost und anderen Substanzen. Diese wurde unter anderem genau dort gefunden, wo Orellana auf die Urwaldzivilisationen getroffen sein soll. Heute können Vorkommen besonders entlang der großen Flussströme im ecuadorianischen, peruanischen, bolivianischen und brasilianischen Regenwald nachgewiesen werden. Die Mischung der schwarzen Erde lässt auf eine bewusste Herstellung durch die damaligen Ureinwohner schließen, die es erlaubte, reichlich Nahrung dauerhaft anzubauen.
Terra Preta in Bolivien:
Durch die Entdeckung von kunstvollen Töpferarbeiten im Bent ließ sich die tatsächliche Existenz früherer Hochkulturen, wie die Earthmover im Amazonasgebiet bestätigen. Die Earthmover oder Llanos de Mojos lebten ca. 400 v. Chr. bis 1600 n. Chr. im Gebiet des heutigen Departement Beni. Man schätz
t die damalige Bevölkerung - in der Blütezeit der Kultur - auf 3 bis 4 Millionen Einwohner. Ein raffiniertes Bewässerungssystem, die Nutzung topographischer Höhenunterschiede und eine ökologische Bewirtschaftung dieser Region ermöglichte es die Bevölkerung zu ernähren.
Das Deutsche Archäologische Institut entdeckte, bei einer Untersuchung einer der typischen Hügel der Earthmover, eine grauschwarze Erdschicht mit einem Holzkohlanteil von
20 %. Dieses Ergebnis ist insofern überraschend, als der Wert recht exakt demjenigen entspricht, der als typisch für die in Zentralamazonien als "terra preta" bekannt gewordenen Schwarzerden gilt. Ob diese grauschwarze Schicht auch für die Landwirtschaft genutzt wurde ist derzeit noch nicht zu entscheiden. Das Fehlen von direkten Siedlungsresten (wie z .B. Fußböden, Pfostenlöcher, Herdstellen) legt jedoch nahe, dass es sich um einen landwirtschaftlich genutzten Bereich handelte.
Mit all unserem Wissen sind wir heute nicht einmal in der Lage auf dem Gebiet der Earthmover 30.000 Menschen zu ernähren. Für die Wissenschaftler ist die
Konsistenz der Terra Preta schlichtweg verblüffend: sie ist fruchtbarer als jeder bisher bekannte Boden, benötigt keine Düngung und kann Nährstoffe auch noch Jahrtausende nach ihrer Herstellung halten. Trotz modernster Technik ist es den Forschern bis heute noch nicht gelungen, das ausgeklügelte Rezept der alten Urwaldvölker zur Herstellung dieser nährreichen Erde zu entschlüsseln. Sollte dies eines Tages gelingen, so würde das ungeahnte Fortschritte für die moderne Agrarwirtschaft mit sich bringen: den bisherigen umweltzerstörenden Praktiken, wo ganze Regenwaldabschnitte für einige Jahre relativ wenig ertragreichen Bodens abgeholzt werden, hätte man somit eine billige und nachhaltige Alternative entgegenzusetzen. Auch für den Export in andere Regionen der Welt birgt die Terra Preta enormes Potential und ist besonders für die Entwicklung weniger fruchtbarer Gebiete interessant.
Der wahre Schatz, den die untergegangene Zivilisation hinterlassen hat, ist nicht das Gold, das die Eroberer zu finden hofften. Es sind in Wirklichkeit die jahrhundertealten Techniken, von denen die Menschheit heute noch lernen kann.
| Links: |
| Informationen zur Terra Preta und deren Verwendung in Peru und Ecuador finden Sie in den Newslettern von peruline und ecuadorline |
Die bolivianische Küche bietet mehr Varietät und Einzigartigkeit als man sich es denkt. Noch völlig unbekannt und unentdeckt von Touristen bleibt sie ein wahres Geheimnis. Nicht viele Touristen sind mit den Gerichten familiär, da besonders in den größeren Städten wie La Paz genug Auswahl an internationalen Gerichten in Restaurants zu finden ist. Doch wenn man typische bolivianische Gerichte sucht, sind sie auch zu finden.
Bezüglich der bolivianischen Küche lässt sich das Land in drei Regionen unterteilen: das bolivianische Hochland, das Zentralgebirge und das Tiefland. Die typischen Gerichte sind also sehr davon abhängig, was die Regionen an Rohstoffen hergeben. Somit ist das Essen im Hochland Boliviens, wie zum Beispiel in La Paz, Oruro und Uyuni, an das Leben in der Höhe und dem rauen Klima angepasst. Die meisten Gerichte dieser Region beinhalten Paprikaschoten, „Aji“ und viele scharfe Gewürze. Typisch für diese Region sind verschiedene Fleischvariationen und ein Essen reichhaltig an Kohlenhydrate, wie zum Beispiel Kartoffeln. Beliebt sind zum Beispiel Trockenkartoffeln, die von der Andenbevölkerung als „chuno“ bezeichnet werden und nach draußen zum Trocknen gelegt werden, bevor sie verzehrt werden.
In den tropischen Gebieten des bolivianischen Tieflands basieren die Gerichte eher auf frischen Früchten, Gemüse und Fleisch. Das Essen ist viel trockener und weniger gewürzt. Die Fleischgerichte werden häufig mit Kassave serviert.
Jede Region hat Ihre typischen Gerichte, die jedoch vermehrt nun auch in anderen Regionen zu finden sind. Die wohl bekanntesten typischen Gerichte Boliviens sind „Saltenas“, „Empanadas“ und „Tucumanas“. Diese sind häufig in den Straßen günstig zu kaufen. Sie sind nicht nur Teil der bolivianischen Kultur sondern wichtige Einkommensquelle für die ärmere Bevölkerung, die auf den Märkten und in den Straßen versucht ein paar „Saltenas“ für 1 Boliviano (10 Euro Cent) zu verkaufen. Diese typischen bolivianischen „Snacks“ werden meistens gegen 11 Uhr morgens gegessen. Die Varietät dieser „Snacks“ wird zunehmend größer. Mittlerweile bieten viele bereits auch vegetarische Saltenas an. Um 17:00 Uhr am Nachmittag wird oftmals noch mal eine Art Snack verzehrt: „Picantes“.
Hauptmahlzeit des Tages ist das Mittagessen. Zwischen 12:00 und 14:00 Uhr sind die Restaurants überfüllt und die Geschäfte leer. Oftmals sind die Geschäfte zu dieser Zeit sogar geschlossen und legen eine Mittagspause bis 15:00 Uhr ein. Restaurants bieten zu dieser Zeit günstige Menüs an mit mehreren Gängen für 1-2 €. Jedoch ist selbst das für viele Bolivianer zu viel, so dass sie für das Mittagessen nach Hause fahren oder auf der Straße an einem der Stände essen.
Am stärksten wird die bolivianische Küche in den Familien gelebt. Dadurch haben Touristen häufig nicht die Möglichkeit einen tiefen Einblick hierein zu bekommen und typische Gerichte kennen zu lernen. Wer sich jedoch traut, probiert einen der vielen Marktstände aus und isst von einem Stand auf der Straße.
Unser Buchtipp zur Küche Boliviens:
Von bitterer Politik und würziger Küche
von Daniel Haller -
ISBN: 3-85990-040-4
Daniel Haller gelingt es, uns nicht nur für die bolivianische Küche, sondern auch für die Probleme und Anliegen der andinen Bevölkerung zu gewinnen. Aus der Optik des bolivianischen Alltags, sozusagen durch das Küchenfenster, zeigt der Autor die unheilvollen Zusammenhänge auf. "Cuando hay, se come. Cuando no hay, se aguanta." (Gibts was, so isst man. Gibts nichts, so hält man durch.) So beschreiben die BolivianerInnen ihr Verhältnis zum Essen. In "Von bitterer Politik und würziger Küche" kommt beides zur Sprache: In den Rezepten kann man das "Gibts was" kennen lernen. Die Begleittexte gehen auf politische, wirtschaftliche und militärische Gründe des Mangels ein, unter dem das Volk leidet.
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| Bitte schreiben Sie uns, falls Sie weitere Informationen über die Kultur und die Regionen in Bolivien wünschen. Weitere Buchtipps finden Sie auf unseren bolivialine Seiten |
Valle de la Luna - Das Mondtal
Als ich nach La Paz kahm war ich von der Vielfalt an Freizeitmöglichkieten in der Umgebung von La Paz begeistert. Von der berühmten Mountainbike-Strecke nach Coroico, Segeln auf dem Titicacasee und schließlich von den Möglichkeiten in den Bergen der höchsten Millionenstadt der Wel Sport zu machent. Trekking, Bergsteigen und noch ungebekannte Moutainbikeabfahrten ins Zongotal oder vom Chacaltaya-Gletscher sollte ich noch erleben.
Doch das nur 20 min enfernte Valle de la Luna, das Mondtal war mein erstes ausflugsziel . Das Tal befindet sich etwa 10km ausserhalb der Stadt La Paz. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie zum Beispiel Minibussen kommt man fuer 2 Bs. (0,20€) ganz schnell und unkompliziert hin. Ausgangsort der Valle de la Luna ist das Dorf Mallasa im Außenbezirk von La Paz. Die Fahrt ist kurz und schön. Man fährt bereits auf der Hinfahrt im Minibus durch zwei eindrucksvolle kleine Tunnel aus Steinformationen bevor man das eigentliche „Mondtal“ erreicht. Die Valle gilt als beliebter Ausflugsort für Leute aus der Umgebung und natürlich auch für Touristen. Die eigentliche „Valle de la Luna“ ist ein Gebit, wo man bizarre Steinformationen betrachten kann. Man erlebt praktisch die unglaublichen Felsformationen der Gebirge, die man in La Paz selbst nur aus der Ferne wahrnimmt, hautnah. Die Landschaft ist eindrucksvoll genug um den Eintritt von 10Bs, (1€) zu bezahlen und ein bisschen in ihr spazieren zu gehen. Sie bietet ideale Panoramafotos.
Neben der eigentlichen Valle wird aber noch viel mehr geboten. In der direkten Umgebung des Valle de la Luna befindet sich auch der höchste Golfplatz der Welt und
Rockclimbing-Strecken mit verschienden Schwirigkeitgraden. Etwa 20 Gehminuten vom Eingang des Mondtals können Quartbikes ausgeliehen werden . Auf 4 Rädern läßt sich die wunderschöne Umgebung von La Paz optimal erkunden. Touren zum "Muela del Diablo" (Teufelszahn) oder ins atemberaubernde Valle de los Animas können bequem in einem Tagesausflug organisiert werden. Da ich kein Fan von Quadbikes bin, habe ich mich auf ein Pferd gesetzt und bin einfach etwas am Fluß entlang geritten. Die tolle Landschaf ließ mich die Zeit vergessen, das Flußtal wird immer größer, offener und mehr und mehr Landwirtschaft wird betrieben. Leider stinkt der Fluß nach Abwässern und man benötigt eine unempfindliche Nase, aber für einen Ausflug raus aus der Stadt bietet das Mondtal und die Umgebung zahlreiche Attraktionen, die mit dem Bus in nur 20 min erreicht werden können
Weiter Informationen zu La Paz und der Umgebung
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...dass das Durchschnittstalter der Bolivianer bei 65 liegt, jedoch die Bevölkerung erst ab dem Alter von 65 oder älter Rente erhält?
...dass während der Wahlen in Bolivien 48 Stunden vorher Ausschankverbot herrscht, 24 Stunden vorher Versammlungsverbot und am Tag der Wahlen absolutes Transportverbot und zudem eine Wahlpflicht besteht?
...dass die Stadt Cobija in der Provinz Pando im Regenwald nur 7 Monate im Jahr zugänglich ist?
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der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert
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