REISEZIELE IN BOLIVIEN
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Boliviens.

HOCHLAND
Das bolivianische Hochland setzt sich aus den Provinzen La Paz, Oruro un Potosi zusammen. Hier befinden sich die bolivianischen Anden, mit der fast 200km langen Königskordillere und fast 600 Berggipfeln. Zwischen der Vulkanlandschaft dem Gebirgsmassiv im Osten dehnt sich der Altiplano, das sich von La Paz bis Potosi erstreckt zwischen 3500 und mehr als 4000 Meter Höhe.
Die durchschnittliche Höhe im Hochland beträgt ca. 3.850 Meter und mit etwa 305.761 km² nimmt das Hochland ca. 28% der gesamten Fläche Boliviens ein.
Potosí - Uyuni Salzwüste - Oruro - Tupiza
| POTOSÍ - Stadt am Zauberberg |
In Potosi, der höchstgelegenen Großtsadt der Welt, herrscht der koloniale Flair des 16. Jahrhunderts. Hier, auf über 4000 Meter, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.
Die koloniale Architektur lockt in jeder Straße und vom ehemaligen Reichtum der Stadt zeugen heute die 36 zum Teil verfallenen Kirchen. Die Stadt verdankt ihren frühren Reichtum dem legendären Silberberg, Cerro Rico Potosi. 1545 wurden hier reichhaltige Silbervorkommen entdeckt und die Spanier begannen unverzüglich mit dem Abbau des kostbaren Edelmetalls. Bis heute wurden über 46.000 Tonnen Silber abgebaut und es soll ca. 5.000 Mineneingänge in den Berg geben. Ein Besuch der Minen ist eines der besonderen und unvergesslichen Erlebnisse, die Bolivien zu bieten hat. Die Touren dauern 3-4 Stunden, kosten ca.10 US$ und die notwendige Ausrüstung wird von den Cooperativen zur Verfügung gestellt. Die Minenarbeiter freuen sich über kleine Geschenke, wie Zigaretten, Cocablätter sowie Schulhefte und Stifte für Kinder.
Potosi hat jedoch viele Attraktionen zu bieten. Vom kolonialen Glanz und früherem Reichtum der Stadt zeugen viele renovierte Bauwerke. Das Casa Real de la Moneda, ein 2 Häuserblöcke großes Gebäude erbaut zwischen 1759 und 1773, ist heute das wichtigste Gebäude der Stadt. Zahlreiche Innenhöfe, Bogengänge und Holzerker versetzen die Besucher ins Staunen. Heute beherbergt das Gebäude eines der bedeutendsten Archive Boliviens und ein Museum, indem imposante Münzprägemaschinen aus Holz, Gemälde, koloniale Möbel, eine Silberwalze und vieles mehr zu besichtigen ist.
Während die meisten spanischen Städte des 16. Jahrhunderts ihr Gesicht verändert haben, scheint in Potosi die Zeit stehen geblieben zu sein und so ernannte die UNESCO Potosi zum Weltkulturerbe der Menschheit. Ein besonderer Reiz der Stadt sind die zahlreichen Kirchen, die alle dicht beieinander liegen und bequem zu Fuß besichtigt werden können. Sie sollten sich jedoch, wegen der Höhenlage der Stadt, nicht zu viel vornehmen und zwischendurch sich in einen der Cafes ausruhen oder das Treiben auf dem Plaza 10 de Noviembre bzw. auf dem Markt beobachten.
Potosi ist bequem mit dem Flugzeug oder mit dem Bus von Oruro, La Paz oder Cochabamba zu erreichen. Wegen der Höhenlage herrscht in Potosi ein kaltes und trockenes Klima, sodass Sie entsprechende Kleidung mitnehmen sollten.
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Die Stadt Oruro liegt auf dem bolivianischen Altiplano auf einer Höhe von 3700m und ist die Hautpstadt der gleichnamigen Provinz Oruro. Die Stadt war zu früheren Zeiten wichtiges Wirtchaftszentrum und war durch ihre Bedeutung in Zinnproduktion eine wichtige Minenstadt. Die meisten Minen sind heute geschlossen.
Oruro ist die Metropole des bolivianischen Karnevals, der hier mit besonderen, kunstvoll geschnitzten riesigen bunten Holzmasken in Form von Teufels- und Geisterfratzen und komplizierten Tänzen gefeiert wird. Im Karneval von Oruro leben Elemente der präkolumbianischen Religion der indianischen Völker des Hochlandes fort. Von der UNESCO wurde dieses Spektakel sogar in die Liste der Meisterwerke aufgenommen.
Oruro ist heute zudem Ausgangpunkt für eindrucksvolle Zugfahrten. Von hier aus gbt es Zugverbindungen bis nach Argentinien im Süden und Chile im Westen.
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Die Stadt Tupiza gehört trotz seinem angenehmen Klima und seiner Höhe von gerade mal 2950m zum Hochland Boliviens und ist Teil der Provinz Potosi. Die Stadt gewinnt touristisch immermehr an Bedeutung hauptsächlich durch ihre wunderschönen Landschaften, die die Stadt umgeben. Hier finden sich eindrucksvolle rote Felslandschaften, farbige mineralhaltige Berge und zahlreiche Kakteen.
Die Stadt ist zudem Ausgangspunkt für die Butch Cassidy and Sundance Kid - Route. Die beiden berühmten Bankräuber hilten sich einige Zeit hier auf bis sie schließlich
im Jahr 1908 nach einem Raub im nahe gelegenen San Vicente vom bolivianischen Militär gestellt und bei der Festnahme erschossen wurden.
Von Tupiza aus bieten sich zahlreiche lohnenswerte Tagesausflüge sowie mehrtägige Ausflüge mit dem Jeep, Mountainbike oder Pferd an. TOP
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