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TREKKING IN BOLIVIEN

Bolivien bietet Ihnen abenteuerliche und authentische Trekking Touren wie in keinem anderen Land Lateinamerikas. Bolivien verfügt über zahlreiche wunderschöne Trecks in den Kordilleren, Yungas (Bergnebelwald) und am Titikakasee. Der Andenstaat bieten daher ein wahres Paradies für Trekking Fans. Viele der Trecks verfügen zudem über historische, kulturelle Aspekte, da sie früher von präkolumbianischen Kulturen, vor allem den Inkas als Routen und Handelswege genutzt wurden. Verschiedene Klassifizierungen nach Schwierigkeitsgraden und Dauer garantieren jedem einzelnen die Möglichkeit eines einmaligen Trekkingerlebnis nach seinen individuellen Vorstellungen und Wünschen. Angefangen von leichten 2-tägigen Touren bis hin zu anspruchsvollen Touren über 2-3 Wochen werden Sie in Bolivien alles finden.

Trekking-Gebiete - Treks - Wichtige Hinweise

Wir sind Ihnen gerne bei der Organisation behilflich. Bitte schicken Sie uns diesbezüglich eine E-Mail

Trekking-Gebiete

Königskordilleren - Cordillera Real
Dieses Gebirgsmassiv ist mit ca. 200 km Länge das größte von ganz Bolivien. Es befinden sich mehr als 600 Gipfel in dieser Region. Die Schneegrenze liegt bei ca. 5.200 Meter und die bekannten Gipfel des Illampu, Huayna Potosi und Illimani liegen alle in diesem Gebirgsmassiv. An fünf Stellen wird die Königskordillere durch tiefe Täler durchbrochen. Das malerische Bergdorf Sorata am Fuße des Illampu (6.380m) galt bis vor weingen Jahren als die Trekking-Hauptstadt Südamerikas bis soziale Unruhen in Sorata und der Umgebung den Ruf als Trekking-Hauptstadt zerstürten. Mittlerweile gilt Sorata wieder als beliebter Ausgangspunkt für Tagestreks in der Umgebung wie auch für mehrtägige Treks in den Kordilleren.

Kordilleren Apolobamba - Cordillera Apolobamba
Die Kordilleren Apolobamba befinden sich an der Grenze zu Peru. Im Norden der Kordilleren fällt das Gebrige ins Amazonastiefland ab. Die Trecks dieser Gegend führen Sie durch wahrhaft unberührte, häufig unbewohnte Gebiete und unglaublicher Berglandschaft auf mehr als 4000m Höhe. Wegen des reichhaltigen Goldvorkommens legten die Inka hier ein Wegesystem, der heutzutage ein wunderschöner ursprünglicher Trekkingweg ist entlang der ehemaligen Minenroute. In diesem Gebiet befindet sich zudem der Ulla Ulla Nationalpark.

Yungas
Im Norden des Departamentos La Paz liegt das Yungas Gebiet. Eine Anzahl von Treks befinden sich in diesen suptropischen Yungas, dem Bergnebelwald. Zudem führen viele Touren, die in den Kordilleren beginnen, in die Yungas und enden oft dort. Dadurch erleben Sie eine eindrucksvolle kontrastreiche Strecke, verschiedene Vegetationszonen und einen starken Klimawechsel. Im "warmen" Yungas finden Sie fruchtbare tropische Landschaften, tiefe Schluchten und Steilhänge sowie dichter Nebelwald.

Titikakasee
Am Titikakasee, dem höchsten beschiffbaren See der Erde, finden Sie wunderschöne Trekkingwege auf der Sonneninsel und auf der Halbinsel von Copacabana. Hier haben Sie auch die Möglichkeit zu einer 1-3-tägigen Wanderung von Copacabana zur Sonneninsel und zurück und somit beide Trekkinggebiete miteinander zu verbinden. Ausgangspunkt ist Copacabana, dem berühmten Wallfahrtsort am Rande des Titikakasees

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Treks

Die bekanntesten und beliebsten Treks:

  • Choro-Trek (3 Tage), Königskordillere
  • Takesi-Trek (2 Tage), Königskordillere

Alternativen:

  • Curva-Pelechuco-Trek (4-5 Tage)
  • Camino del Oro-Trek (5-6 Tage)
  • Illampu-Rundtrek (7 Tage)
  • Mapiri-Trek (ca.7-8 Tage)
  • Trans-Kordilleren-Trek (10-21 Tage)

Der Takesi-Trek (2- 3 Tage):

Dieser Trek, auch Inka-Trek genannt gehört mit zu den populärsten Treks von ganz Südamerika. Er führt entlang einer sehr alten Handelsroute, welche schon vor Zeiten der Inka bestand. Diese Route zählt zu den am besten erhaltenen präkolumbianischen Wegen in den Anden.
Ausgangspunkt ist das Dorf Ventilla, welches in ca. 1,5 Std. mit einem Minibus von La Paz aus zu erreichen ist.
Der Trek dauert insgesamt zwei Tage, ist etwa 40 km lang, wobei verschiedenste Vegetationszonen durchquert werden. Die Hälfte des Weges ist der Wanderer auf gepflasterten Wegen unterwegs. Zu Beginn der Tour geht es hinauf zum Apacheta-Paß auf 4.650 Meter, vorbei an einem riesigen Monolith. Nach dem Pass führt die Route hinab in die Yungas. Camping Möglichkeiten gibt es etwas unterhalb des Paßes, auf ca. 4.500 Meter.
Am zweiten Tag wird der Ort Takesi passiert, welcher immer noch auf 3.800 Metern liegt. Nach Takesi wird es deutlich wärmer, da die Yungas immer näher kommen. Ab dem Rio Takesi geht es immer weiter hinab bis nach Chojilla.
Von hier aus kann man mit Minibussen und Bussen wieder zurück nach La Paz fahren.

Choro-Trek (3-4 Tage):

Neben dem Takesi-Trek ist auch der Choro-Trek ein sehr beliebtes Ziel vieler Bolivien Reisender. Für den Trek benötigt man normalerweise 3 Tage, man kann sich aber auch Zeit lassen und die Route in 4 Tagen zurücklegen. Dieser Trek führt Sie vom kargen Altiplano weit hinab in die üppige Vegetation der Yungas. Somit durchwandern Sie auf dieser Route die zahlreichen und sehr unterschiedlichen Vegetationszonen.
Der Trek beginnt ähnlich wie der Takesi-Trek in der Nähe von La Paz, am La Cumbre Paß auf 4.725 Meter Höhe.
Von hier aus geht es hinauf zum Apacheta Pass auf 4.860 Meter, welcher zugleich die höchste Stelle auf dem gesamten Trek darstellt. Der Choro-Trek ist dafür bekannt, daß es überwiegend bergab geht, allerdings gibt es einige Passagen bergauf, welche nicht zu unterschätzen sind, vor allem wenn man noch nicht akklimatisiert ist. Der Weg führt vorbei an der Estancia Samana Pampa nach Achura "Chucura", ca. 13 km.
Am zweiten Tag geht es von Achura bis nach Choro. Diese Etappe ist ca. 16 km lang und kurz nach dem Dorf beginnt ein sehr schöner gepflasterter Weg, welcher in der Zeit der Tiwanaku Kultur angelegt wurde.
Am dritten und letzten Tag geht es dann von Choro weiter nach Chairo (23 km), vorbei an den Siedlungen Kussillonani, Bella Vista und Sandillani.
Von hier aus gibt es die Möglichkeit, nach Coroico mitgenommen zu werden. Eine Übernachtung in Coroico ist ein schöner Abschluß der Trekking Tour. Von Coroico fahren täglich Minibusse zurück nach La Paz, auf der "gefährlichsten Straße" der Welt, eine Schotterpiste auf der Linksverkehr gilt, d.h. die Busse aus Richtung La Paz fahren auf der Seite des Abgrunds und der Verkehr bergauf an der Bergseite.

Für weitere Fragen schicken Sie uns Bitte einfach eine E-Mail.

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Wichtige Hinweise

In Bolivien sind viele der Trekkingwege noch sehr ursprünglich, abseits von Menschenmassen und völlig unkontrolliert. Viele Routen verfügen über wenig oder keine touristische Infrastruktur, weder Unterkunfts- noch Verpflegungsmöglichkeiten. Das heißt für den Besucher, dass er auf jeden Fall ein Zelt, Schlafsack sowie ausreichend Verpflegung mitbringen sollte. Da viele der Trecks touristisch noch sehr unerschlossen sind, sind auch die Anfahrtswege noch wenig organisiert. Wir empfehlen Ihnen daher genügend Zeit mit zu bringen und den Treck ausführlich im Voraus zu planen.

Die beste Zeit fürs Trekking ist in der Trockenzeit von Mai bis September. In der Regenzeit von November bis März ist die Möglichkeit zum Trekking sehr vom Wetter abhängig. Die Kleidung sollte zu dieser Zeit auf jeden Fall an die Bedingungen angepasst werden (feste Schuhe, Regenschutz, Kopfbedeckung).

Hier finden Sie unsere Checkliste zum Trekken.

Viele Agenturen in La Paz und Umgebung bieten organisierte Touren des Choro-Trecks und Takeshi-Treks an. Zusätzlich bieten einige Agenturen den Yunga Cruz Treck an. So bietet zum Beispiel Akapana-Tours individuelle Trekking-Touren mit deutscher Führung an.

Für nähere Informationen und Reservierungen schreiben Sie uns eine Email:info@bolivialine.de.

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